Instagram macht keinen Spaß mehr

by Sabrina

“Instagram macht mir keinen Spaß mehr” Genau das waren meine Worte vor etwa 5 Monaten. Ich habe sogar kurz – zugegeben ganz kurz – überlegt meinen Account zu löschen. Ich wollte einfach nicht mehr so weitermachen wie bisher. Also stand ich vor der Entscheidung: Weitermachen wie bisher und keinen Spaß mehr daran haben oder etwas ändern und mehr oder weniger von Null beginnen…

Wie kam es überhaupt so weit?

Zugegeben ich habe keinen riesigen Account, aber mit mittlerweile über 12.ooo Follower ist er zumindest nicht mehr klein 😉 Mein Account hatte schon viele Schwerpunkte und ich war niemals außergewöhnlich beständig was meine Inhalte betraf (abgesehen von der veganen Ernährung). Immer wieder habe ich mit diversen Stilen herumexperimentiert und tue das immer noch. Ich habe und hatte niemals einen perfekten Feed.

Prinzipiell könnte man ja sagen ich bin eine Foodbloggerin. Dieses Image wollte ich aber schon seit dem Sommer 2016 ablegen – ohne Erfolg. Natürlich ist die veganen Ernährung ein fixer Bestandteil meines Lebens und auch meines IG-Accounts. Als Gastro-Kind habe ich selbstverständlich auch ein gewisses Faible für Essen 😉 und es macht mir auch (normalerweise) Spaß zu kochen. Ich bin auch immer noch der Meinung, dass die Entscheidung zu einer veganen Ernährung die Klügste war, die ich jemals getroffen habe. Trotzdem nervt es mich Essen zu posten. Warum? Weil es mich selbst schon langweilt. Ich folge selbst nur noch ganz wenigen Foodbloggern auf Instagram. Früher war mein Feed voll mit Essen, jetzt wechseln sich Outdoor-, Lifestyle- und Fotografie-Accounts ab. Das ist es was ich sehen will. Und das ist es was ich auch selbst posten möchte.

Menschen ändern sich

Ich war Mitte des letzten Jahres in einem regelrechten Zwiespalt. Einerseits wurden meine Foodpics immer besser und bekamen immer mehr Likes und Kommentare aber andererseits wollte ich gar nicht so viel Aufmerksamkeit für mein Essen.

Wenn wir uns ehrlich sind ist es ja so: Man füllt seinen eigenen Instagram Account mit Bildern die man selbst mag, Bilder die die eigenen Interessen und Vorlieben zeigen, Bilder auf die man stolz ist. Ich war aber nicht mehr stolz auf mein Essen. Vielleicht lag es schlichtweg daran, dass ich nicht mehr auf Essen reduziert werden wollte.

Ich bin mehr als eine Glitzerschüssel.

Es liegt wohl an meiner unbeständigen Persönlichkeit, dass ich nicht lange bei einer Sache bleiben kann. Es bereitet mir einfach keine Freude mehr mir Gedanken über das perfekte Frühstück oder Abendessen zu machen. Bevor ich mich mit Kochbüchern hinsetze und überlege was ich kochen könnte, gehe ich lieber raus oder recherchiere wo uns unser nächstes Abenteuer hinführen soll, mache Yoga oder lasse mich von Fotografen inspirieren. Gestern habe ich beispielsweise eine ganze Stunde in einer Buchhandlung verbracht um durch Bildbände zu blättern. Ich liebe es zu fotografieren, Momente und Stimmungen einzufangen.

Der Umbruch

Bereits Anfang des Jahres hat sich mein Instagram-Account verändert. Ich poste weniger Essen, dafür mehr Persönliches. Es war ein wirklich harter Anfang. Gerade am Anfang war ich oft frustriert. Die Bilder die ich so viel wertvoller und inspirierender fand als meine (nichtssagenden) Foodpics bekamen kaum Zuspruch. Ich habe wieder mehr Essen gepostet in der Hoffnung, meine Follower zu besänftigen. Für jeden der Instagram nicht aktiv betreibt, klingt das vermutlich total bescheuert *haha* Deshalb versuche ich die Situation aus meiner Sicht, einer wirklich aktiven Instagram-Bloggerin, zu erklären:

Das Instagram-Phänomen

Instagram ist eine riesige Gemeinschaft. Man holt sich Inspirationen, unterstützt einander und schließt virtuelle Freundschaften. Instagram ist, im Vergleich zu anderen Social-Media Plattformen, eher positiv. Natürlich, je mehr Reichweite ein Account hat umso mehr “Hater” wird es geben… aber im Großen und Ganzen ist Instagram eher eine: Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sag lieber nichts – Community. Niemals hätte ich gedacht, dass mein eigener Account jemals diese Größe erreichen wird. Ich habe mit meinem Instagram-Account begonnen als die vegane Ernährung noch als “exotisch” abgetan wurde. Ich wollte einfach zeigen, dass es gar nicht so exotisch ist sich vegan zu ernähren sondern sehr wohl alltagstauglich.

Wenn man schon so lange dabei ist, dann wird man immer “professioneller” und man versteht das Spiel. Die richtigen Hashtags, die richtige Uhrzeit zum Posten, die “Regeln” beachten. Es wird nicht mehr mit dem Handy fotografiert sondern eine Spiegelreflexkamera angeschafft, man überlegt sich wie man Fotos arrangiert, bearbeitet usw. Irgendwann kommen die ersten Kooperationsanfragen und die Community wächst und wächst. Man schlittert da irgendwie von alleine hinein. Ab einem gewissen Zeitpunkt leckt man eben Blut 😉 Man träumt davon vielleicht tatsächlich mal seinen Lebensunterhalt mit Social-Media oder dem Bloggen verdienen zu können. Das ist auch der Grund warum man sehr viel Zeit und Arbeit investiert. Jeder der mir erzählen will, diese Idee sei ihm noch nicht in den Sinn gekommen, lügt vermutlich ;-). Wie gesagt, ab einem gewissen Punkt kommen diese Gedanke von ganz alleine. Denn zuerst will man einfach nur für sich selbst “besser” werden und dann sehen auch andere dein Potential als Werbeplattform, Experte oder Influencer. Das schmeichelt, macht stolz und motiviert noch besser zu werden – Futter fürs Ego.

Spaß ist Nebensache

Leider war das bei mir der Fall. Wie schon erwähnt, im Sommer war der Spaß vorbei. Irgendwie wurde alles so ernst. Dann kam auch noch der neue Instagram-Logarithmus… noch mehr Arbeit. Plötzlich musste ich noch mehr Zeit auf Instagram verbringen um meine “Position” zu halten. Wenn man aber eigentlich gar keinen Spaß mehr daran hat, ständig Essen zu posten, dann tut man sich wirklich verdammt schwer noch mehr Zeit zu investieren.

Also habe ich, für mich selbst, eine ganz wichtige Entscheidung getroffen. Auch wenn meinen Follower mein Essen gefällt und ich mit einem reinen Food-Account eine viel größere Community schaffen könnte, tue ich es nicht. Ich kann nichts tun was mir selbst so widerstrebt. Vielleicht würde jetzt jemand sagen: “Das ist doch verschwendetes Potential…” Ja kann schon sein. Ich merke ja selbst wie ein einziges Foodpic 100 neue Menschen dazu veranlasst auf den Follow Button zu drücken. Es ist mir aber egal.

Scheiß auf Insta-Famous

Natürlich steht auf keiner meiner Lebenstraum-Listen der Punkt “Ich werde einmal Insta-Famous”… 😉 Aber man überlegt von ganz alleine wohin dich dein Instagram-Account einmal bringen könnte, wenn man pro Tag zwischen 100 und 150 neuen Follower generieren kann. Und genau DAS ist der falsche Gedanke. Eigentlich wusste ich das schon von Anfang an, aber ja, was soll ich sagen… ich bin eben auch nur ein narzisstischer Mensch wie jeder andere auch 😉

Es wäre auch eine Lüge wenn ich sage, mir ist es egal ob Follower abspringen. Es frustriert – natürlich frustriert es. Seit ich aber begonnen habe mehr persönliche Bilder zu posten, macht es mir einfach mehr Spaß und genau das macht die Frustration wieder wett.

Tu was du liebst...

Tu was du liebst…

Instagram macht Spaß

Tja, wenn mir das jemand vor 5 Monaten gesagt hätte, hätte ich mich gefragt wie das gemeint ist. Jetzt weiß ich wieder was damit gemeint ist. Es ist schön neue Menschen über Instagram (wenn auch nur virtuell) kennenzulernen. Wenn man das Leben und die Entwicklung andere miterleben darf – es ist wie Reality TV nur viel persönlicher. Ich bin wieder offen für Inspirationen jeglicher Art. Ich freue mich darüber wenn mir jemand sagt, dass mein hochgeladenes Foto schön ist, wenn mir jemand lachende Smiley in den Kommentaren hinterlässt weil er meine Bildunterschrift witzig findet. Fühle mich geehrt wenn mich jemand um Rat fragt. Bin dankbar für Mitgefühl. Instagram ist eben das was man daraus macht.

Mehrwert

“Du musst deinen Follower Mehrwert bieten können” Das ist ein Satz den man immer wieder hört. Und ich habe das sehr ernst genommen. Ich habe probiert etwas bieten zu können. Aber ich bin nicht für Mehrwert geschaffen… ich bin wie ich bin. Natürlich wäre ich gerne inspirierend für andere Menschen – wer will das bitte nicht sein? – aber man kann sowas nicht erzwingen. Entweder man ist inspirierend oder eben nicht. Ich bin eine ehrliche Haut. Ich bin keine Werbeplattform (mehr dazu auch hier). Keine Sportskanone, keine Travel-, Fashion- oder Foodbloggerin und keine Spitzenfotografin.

Was ich dann überhaupt noch auf Instagram oder auf diesem Blog verloren habe? Ja was weiß ich… *haha* Es wird weiterhin so unbeständig weitergehen – ich kann eben auch nicht aus meiner Haut raus.

Tu was du liebst…

und liebe was du tust. Darum geht es doch im Leben. Und genau das soll auch meine Social-Media Plattformen füllen. Wahrscheinlich wird es weiterhin Rezepte und persönliche Beiträge geben. Vielleicht starte ich auch wieder irgendwelche Blog-Reihen, Experimente oder versorge euch mit ganz neuen Inhalten…

Ich kann mich eben nicht in eine Kategorie pressen … und das sollte sowieso niemand machen. Gebt euren Leidenschaften nach, probiert aus und findet so Stück für Stück zu euch selbst. Am Ende zählt nur das eigene Spiegelbild und das sollte man auch noch erkennen können.

Das könnte dich auch interessieren

7 comments

Karin (plantyjourney) 10. Februar 2017 - 15:14

Ein ganz toller Beitrag, liebe Sabrina 🙂 Ich liebe es ja, wie ehrlich & authentisch du bist und das spiegelt sich hier – genau wie auf deinem Insta-Account – absolut wider!! Ich kann deine Frustration manchmal sehr gut nachvollziehen; merke es selber immer wieder, wieviel weniger Aufmerksamkeit alle Nicht-Essensbilder bekommen bzw. wie einfach auch Leute abspringen, sobald man mal etwas anderes postet. Ist natürlich schade, andererseits denk ich mir mittlerweile, sind das dann eben nicht die Menschen, die man erreichen und mit denen man connecten möchte und wie du zum Schluss auch sehr schön sagst: “Am Ende zählt nur das eigene Spiegelbild und das sollte man auch noch erkennen können.” Kann da echt nur zustimmen!! Das wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben und den eigenen Feed einfach mit den Dingen zu fühlen, die einem gefallen/beschäftigen/Freude bereiten/etc… Ich hatte auch eine (oder mehrere ^^) Phase/n (vor allem letzten Sommer/Herbst), wo ich überlegt hatte aufzuhören… auch einfach, weil es mir zu anstrengend und zwischendurch gar zu oberflächlich erschien. Aber es waren dann doch immer vor allem die Menschen (so wie du <3 ), mit denen ich mich verbunden fühlte und die ich vermisste, die mich jedes Mal zurückbrachten. Jetzt bin ich zwar noch in einer Phase, wo ich mehr Essen poste – wie bereits mal erwähnt, vor allem, weil es grad noch große Bedeutung in meinem Leben hat und gleichzeitig mir Motivation bietet mich besser zu ernähren – doch ich hoffe, später auch mal mehr Reisefotos und dergleichen (sobald es finanziell mal besser aussieht 😛 ) posten zu können. Auch Bücher sind eine große Leidenschaft von mir und ich bin gerade dabei, meinen Weg dahin zurückzufinden. Vielleicht kommt auch da irgendwann mal mehr, wer weiß ^^ Aber um mal zum Ende zu kommen (sorry für die lange Wurst, haha): Danke für diesen tollen & ehrlichen Beitrag, Liebes – er regt noch mal zusätzlich zum Nachdenken an, was ich immer gut finde 🙂 Und du weißt, ich bin großer Fan deiner Bilder & Texte.. und finde gerade diese persönliche Entwicklung sehr schön! Mach weiter so und bleib so (authentisch) wie du bist :-* :-* :-*

Reply
Sabrina 27. Februar 2017 - 23:42

Ahh Karin <3 mir fehlen fast die Worte... aber gut, einer Wortkünstlerin gleichwertig zu antworten ist sowieso unmöglich. DANKE für deine lieben Worte.

Und ich stimme dir absolut zu: "...sind das dann eben nicht die Menschen, die man erreichen und mit denen man connecten möchte" Genauso sehe ich es mittlerweile auch. Es hat zwar wieder ein bisschen gedauert diese Einstellung zu verinnerlichen, aber am Ende wird man eben doch belohnt wenn man authentisch bleibt. Es bleiben einem die, die auch gerne bleiben wollen und die eben auch nichts von Oberflächlichkeit halten.

Es hat mich übrigens sehr berührt, dass du geschrieben hast, dass ich zu den Menschen zähle mit denen du dich verbunden fühlst. Es ist echt schon mehr als überfällig, dass wir uns mal offline sehen!!!!

:-*

Reply
Alexandra 10. Februar 2017 - 17:00

Schöner Beitrag, seh ich genauso. 🙂

Ich hatte ehrlich gesagt genau aus diesem Grund erst gar nicht angefangen, nur Essen zu posten, weil ich mich von Anfang an nicht einschränken wollte.

“Es liegt wohl an meiner unbeständigen Persönlichkeit, dass ich nicht lange bei einer Sache bleiben kann.” Genau das. Bin viel zu vielseitig für sowas und änder sowieso ständig meine meinung usw. Nur Essen langweilt mich auch und zudem mach ich ja nicht mal “richtige” Rezepte. 😀

Und nicht nur bei mir, auch bei anderen langweilt mich oft “nur” Essen. Denen, die reine Food-Accounts haben, folge ich eigentlich nur wegen den captions. Die finde ich ohnehin sowieso viel wichtiger als die Bilder, da sie zeigen, wer hinter dem Account steckt. 🙂

“Man träumt davon vielleicht tatsächlich mal seinen Lebensunterhalt mit Social-Media oder dem Bloggen verdienen zu können. Das ist auch der Grund warum man sehr viel Zeit und Arbeit investiert. Jeder der mir erzählen will, diese Idee sei ihm noch nicht in den Sinn gekommen, lügt vermutlich ;-).”

Jap, seh ich genauso, ist auch nix Verwerfliches dran, im Gegenteil. Weiß nicht, wieso die Leute sich schämen, das zuzugeben oder, dass sie tatsächlich schon Geld verdienen. Finde das eher inspirierend.

<3

Reply
Sabrina 27. Februar 2017 - 23:52

Da hast du vermutlich gleich von Beginn an den richtigen Weg eingeschlagen 😀 Ich wusste ja eigentlich gar nicht so recht wie ich IG überhaupt nutzen werde… das hat sich alles so langsam entwickelt.

Haha, schön dass du auch so unbeständig bist 😉 Manchmal sehe ich das ja leider auch als kleine Schwäche bei mir – aber anderseits kann mir wenigstens nie langweilig werden. Bin viel zu beschäftigt mit mir selbst *haha*

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir bei den wenigsten Foodbloggern (denen ich noch folge) die Captions überhaupt durchlese – ich lese eigentlich viel eher bei den “Nicht-Food-Pics” die Captions.

Ja ich schäme mich auch nicht, dass ich mit dem Bloggen Geld verdiene… aber an die große Glocke möchte ich es (warum auch immer) trotzdem nicht hängen. Meistens ist ja das Geldverdienen mit einem Verlust an Authentizität verbunden. Zumindest wirkt es auf den ersten Blick irgendwie so, oder vielleicht liegt es einfach daran, dass ich selbst bei vielen Accounts das Gefühl habe, dass sie an Glaubwürdigkeit verlieren weil sie sich quasi als Werbeplattform prostituieren…

Auf jeden Fall freue ich mich sehr über dein Kommentar. 🙂 Und noch mehr freue ich mich darüber, dass wir uns durch IG gefunden haben.
Ich freue mich immer über den Benachrichtigungston wenn du was gepostet hast 😉

<3

Reply
Connie Beatrice 19. März 2017 - 13:44

Sabrina, du wirst mir immer sympathischer!
Ich muss ja gestehen, dass ich dir vor einem Jahr auf Instagram entfolgte, weil ich eine ähnliche Entwicklung durchmachte. Ich war auf einmal viel unterwegs, lebte für ein paar Wochen in Thailand ohne fließend Wasser und wenig Strom und stellte fest, wie uninteressant ich Smoothiebowls und Pancakes auf einmal fand 😀 Seitdem habe ich poste ich kaum noch Essen und habe meinen ganzen Account ein bisschen aufgeräumt.
Zum Glück habe ich dich vor ein paar Wochen wiedergefunden und finde deine Fotografien so toll! Viel persönlicher, ehrlicher und authentischer <3

Reply
Sabrina 19. März 2017 - 21:11

OH WOW! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll! Vielen vielen Dank für deine lieben Worte und dein ehrliches Kommentar! Und du hast so recht… ich kann mit oberflächlichen Posts über Essen auch nicht mehr besonders viel anfangen – deshalb freut es mich umso mehr, dass es anscheinend mittlerweile auch so rüberkommt.

DANKE <3 deine Worte bedeuten mir wirklich sehr viel!!

Reply
Denise 4. April 2017 - 8:55

Toller Post! Ich folge dir erst seit wenigen Wochen auf Instagram und bin eigentlich auf deinem Blog gelandet, weil ich mit dem Langobarden anfangen möchte (mit 28 haha). Und das so mega nach Freiheit aussieht auf deinen Instagram Bildern. Mir gefällt, wie offen du deine Gedanken hier teilst. Ich bin durch Social Media vor einem Jahr vegan geworden und habe durch die Community meine Liebe für die Foodfotographie entdeckt. Mittlerweile habe ich fast 2000 Follower und je mehr es wurden, desto mehr kamen von außen Einwände wie “kann man damit auch Geld verdienen? warum machst du kein Kochbuch?” u.ä.. Und ob ich wollte oder nicht, kam ich auch in diese Denkspirale “was wollen die Leute sehen? welche Gerichte bekommen besonders viele Likes?” – bis mir mein Account zwischenzeitlich selbst nicht mehr gefallen hat :/. Seitdem poste ich nach dem Grundsatz “Prio 1 ist dass Foto und Text MIR gefallen und wenn ich nur 30 Likes bekomme, Hauptsache ich schaue am Ende auf meinen Feed und denke, das ist mein eigenes Ding”. Tut gut zu lesen, dass ich damit nicht alleine bin – und es auch so erfahrenen Instagramern wie Dir so geht. Bleib dir treu <3 denn mit deiner Authentizität erreichst du Leute wie mich am meisten 🙂 Viele liebe Grüße – Denise (alias @therainboweatery)

Reply

Leave a Comment

*Mit der Nutzung dieses Formulars, erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten einverstanden. (Keine Angst, ich stell damit schon keinen Unfug an ;-) )

Hier gibt's Cookies... leider nicht die essbaren... nur die nervigen Internetcookies – sollen angeblich recht schlau sein, helfen zu verstehen was euch hier taugt. Ich bin ja dafür, dass sie unbenannt werden – bei Cookies denkt man doch sofort ans Essen... Na wie auch immer... ihr kennt das Spiel. Stimme zu Read More