Garmin vívoactive 3 – die Uhr mit der ich schlafe…

by Sabrina

… und auch von Klippen springe. Ich stehe auf der Klippe, 15 Meter über dem Meer, Benni ruft mit der Kamera in der Hand hinauf: „Wie ist dein Puls?“ – die Antwort hat selbst mich überrascht. Gerade mal ein Puls von 105. Der nachfolgende Sprung von der Klippe ging auch leider in die Hose. 

Was Klippenspringen und Schlafen gemeinsam haben

Es ist meine neue Uhr. Die Garmin vívoactive 3. Seit 8.August trage ich die Uhr bei Tag und Nacht und möchte sie nicht mehr abnehmen. Klingt für mich eigentlich sehr ungewöhnlich. Ich kann mich an keine Zeit in meinem Leben erinnern in der ich ständig Uhr getragen hätte. Es war auch ehrlicherweise eine harte Gewöhnungszeit. Die ersten Tage waren furchtbar – ständig diesen Fremdkörper an mir zu haben, hat mich unglaublich genervt. Mittlerweile bin ich aber an einem Punkt angelangt an dem Benni schon zu mir sagt: „Jetzt reicht’s aber, du kannst doch bitte nicht dein ganzes Leben nach dieser Uhr ausrichten“ *haha*

Puls messen, Schritte zählen und Schlaf tracken

Zuerst wusste ich noch nicht so recht wofür ich die Uhr eigentlich verwenden soll. Ich befürchte auch, dass ich noch immer nicht das ganze Potenzial der Garmin vívoactive 3 ausgeschöpft habe. Nachdem ich ja doch sehr spät auf den „Fitnesstracker/Smartwatch“ Zug aufgesprungen bin, bin ich aber (fürs Erste) mehr als zufrieden mit den oben genannten Funktionen.

Puls messen

Diese Funktion war für mich von Anfang an eigentlich die Wichtigste. Als ich noch Wettkämpfe gelaufen und regelmäßig Rennrad gefahren bin, habe ich meist auf pulsbasiertes Training gesetzt. Damals noch mit einem lästigen Brustgurt der den Puls gemessen hat. Nach dieser Zeit habe ich eigentlich beim Sport keinen Wert mehr aufs Pulsmessen gelegt. Mit Brustgurt Wandern gehen ist auch wirklich sehr lästig.

Um ehrlich zu sein, verwende ich die Pulsmessungs-Funktion der Garmin vívoactive 3 auch ein bisschen als BioFeedback. Das Konzept ist mir noch aus der Studienzeit hängengeblieben. Und hier komme ich auch gleich zum Klippenspringen. Ich weiß nun mit 100%iger Sicherheit, dass ich nie wieder von einer Klippe springe, wenn mein Puls unter 120 liegt bzw. werde ich mich entsprechend anpassen… *haha*

Natürlich kam ich mir vor dem letzten und missglückten Sprung unheimlich cool vor – weil, ganz ehrlich… angstfrei von einer Klippe springen zu können macht einen schon ein bisschen zu Superwoman, nicht wahr? Aber manchmal hat es eben auch Nachteile zu entspannt zu sein!

Im Nachhinein finde ich mich natürlich nicht mehr ganz so cool… da hätte echt viel passieren können. Auch wenn es seltsam klingt, aber nachdem ich nun weiß, dass ich mir nicht nur cool vorkam, sondern auch mein Puls ziemlich cool war, kann ich das als Lernprozess verbuchen. Ich sollte langsam beginnen mein übertriebenes Selbstvertrauen als Warnung zu sehen.

Natürlich kann BioFeedback auch in die andere Richtung genutzt werden – um sich selbst zu beruhigen. Es ist wirklich überraschend wie schnell man seinen Puls selbst senken kann wenn man es bewusst macht und dabei quasi „zusehen“ kann. Sollte jeder mal probieren, kann einiges verändern ;-).

Schritte zählen

„Schatz, mir fehlen noch 700 Schritte auf nen Pokal…“ Ich bekenne mich schuldig: Ich bin ein Belohnungsopfer *lol* Momentan hat sich die Uhr auf ein Ziel von 11.400 Schritten eingependelt. Wenn man kein eigenes Ziel festlegt, erstellt die Uhr automatisch ein Ziel, welches anhand der durchschnittlichen Aktivität angemessen erscheint. Jedenfalls freue ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind wenn meine Uhr beginnt zu vibrieren und mir einen Pokal anzeigt und natürlich versuche ich jeden Tag einen Pokal zu gewinnen.

Schlaf tracken

Die interessante Funktion dieser Uhr. Zumindest für mich persönlich. Mein Schlaf ist eine mittlere Katastrophe ungewöhnlich – sagen wir mal so… Momentan versuche ich noch herauszufinden was meinen Schlaf beeinflusst. Ich wache ja wirklich an manchen Tagen mit dem Gefühl auf, als hätte mich ein LKW überfahren. An Tagen an denen ich superfit aufwache, sieht auch meine Schlafanalyse dementsprechend aus (und btw, ich sehe mir meinen Schlaf, jeden Tag, gleich nach dem Aufwachen an *haha*). Natürlich habe ich keine Schlafstörung, aber ich hätte nichts dagegen meinen Schlaf qualitativ ein wenig aufzuwerten.

Weitere Funktionen

In Wahrheit kann die Garmin vívoactive 3  natürlich noch viel mehr. Es können verschiedenen Sportarten eingestellt werden – zuerst dachte ich man könnte das Wandern nicht tracken, weil ich es bei den voreingestellten Aktivitäten nicht gefunden habe. Mein Fehler. Ich sag ja, ich bin einfach ein Nackapatzi was Fitnesstracker angeht.

Wandern

Es gibt natürlich die Möglichkeit sich über Garmin Connect eine entsprechende App auf die Uhr zu spielen: „Hiking App Professional“ oder „Outdoor Master“. Ich habe mir vorerst mal die „Hiking App Professional“ auf die Uhr geladen. Leider konnte ich sie noch nicht testen, aber sie sieht schon mal sehr vielversprechend aus – sie zeichnet Höhe, Distanz, Geschwindigkeit, Schritte, Puls… na eben einfach alles auf. Eine Verbindung mit der BergFex App ist aktuell noch nicht möglich (dazu kamen ja schon ein paar Fragen via Instagram).

Apps und Widgets

Die Uhr zeigt auch Handy-Benachrichtigungen und Anrufe an. Man kann sich „Maps“, die App „Navigieren“ oder das Wetter auf die Uhr zu spielen – leider bin ich immer noch ein wenig überfordert mit all den Funktionen der Uhr. Es gibt unzählige Widgets und Apps die installiert werden können… Angefangen von Kompass, Atmosphärendruck, To-Do Widgets, wöchentliches Kalorienziel über Bouldern/Klettern bis hin zu einem „Mecca Finder“ (ist sogar eine offizielle Garmin Anwendung).

Was die Uhr noch kann

Ja, die Uhr kann echt viel. Man kann zum Beispiel einstellen, dass sie automatisch Aktivitäten startet –  wenn man also zum Beispiel Laufen geht, checkt die Uhr das und startet die Aktivität. Sie misst auch den Stresslevel, zeigt die Erholungszeit an (kann bis zu 4 Tagen sein) und berechnet den VO2max. Man kann sogar mit der Uhr bezahlen… ist wirklich verrückt. Geht aber nur mit Kreditkarte (zum Glück besitze ich sowas nicht *haha*). Ich kann mir aber vorstellen, dass das im Ausland echt super praktisch sein kann. Sie hat übrigens auch eine Musikfunktion zumindest kann man die Musik mal über die Uhr starten. Mit dem Modell vívoactive 3M wäre es aber zum Beispiel auch möglich Lieder auf die Uhr zu spielen und dann ohne Handy Musik hören.

Ach, und die Uhrzeit zeigt sie auch an *lol*

Garmin vívoactive 3

Garmin vívoactive 3

Nie wieder ohne

Na was soll ich sagen… ich bin tatsächlich noch zur Uhrenträgerin geworden. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass ich eigentlich auch die Möglichkeit gehabt hätte die Fenix 5s  zu testen – wer also noch mehr von einer Uhr erwartet, ist hier vielleicht an der richtigen Adresse. Für mich war sie einfach too much, noch mehr Funktionen – sie liegt preislich auch über der Garmin vívoactive 3.  

Der Akku der Uhr hält übrigens überraschend lange. Ich habe sie erst drei Mal laden müssen (das Laden geht btw super schnell). Viele verwenden ja Fitnesstracker um sich zu motivieren – ehrlich gesagt motiviert sie sogar mich *haha* und ich hatte nie das Gefühl demotiviert zu sein. Die Uhr sagt dir nämlich auch immer wieder, dass du dich bewegen solltest.

Auch wenn ich, wie oben schon erwähnt, noch lange nicht das gesamte Potenzial der Uhr ausgeschöpft habe, bin ich restlos begeistert. Wie konnte ich nur ohne dieser Uhr so lange leben? *haha* Benni habe ich übrigens auch schon mit dem Uhrenwahn angesteckt. Ich verspreche ihm schon seit Tagen, dass er die Uhr mal zum Schlafen tragen darf und finde jeden Tag eine Ausrede warum ich sie ihm „gerade heute“ leider doch nicht borgen kann…

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Garmin

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